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	<title>Pudelzwinger von der Salana &#187; Pudelthemen</title>
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	<description>Toy-, Zwerg- und Kleinpudel in apricot und rot</description>
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		<item>
		<title>Interview im Europudel zur Pudelzucht in der DDR</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 06:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pudelthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[
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<h2>Good Bye Lenin –<br />
Good Bye <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>-Pudelzucht</h2>
	<p>Interview aus dem <a href="http://www.europudel.com/">Europudel</a> Dezember 2005<br />
<span class="zusatz">Veröffentlichung des Textes nur mit Zustimmung des Autors</span></p>
	<p>Dr. Axel Rudolph, Zuchtrichterobmann im <abbr title="Verband der Pudelfreunde Deutschland e.V." lang="de">VDP</abbr> und letzter Obmann des Zuchtausschusses für Pudel in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>, züchtet seit 25 Jahren Apricots in Thüringen. Den Paradigmenwechseln der Wende, der das Zucht- und Ausstellungswesen für die <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>-Bürger nachhaltig veränderte, hat er aktive miterlebt und mitgestaltet. Seine apricot Pudel sind erfolgreich auf Shows im In- und Ausland. Mit seiner Frau Angelika Rudolph lebt er in Uhlstädt und hat 2 Söhne und 3 Enkelkinder.<br />
<span class="question"></span></p>
	<p><span class="question"><strong>1.</strong> Dr. Rudolph, seit wie vielen Jahren halten Sie Pudel, welche Rolle spielten 	 Pudel in ihrer Biografie?</span><br />
„Auf den Hund gekommen“ bin ich eigentlich durch meine Frau, die sich mit der Anschaffung eines Pudels einen Kindheitstraum erfüllt hat. Als wir 1974 in Halle wohnten, fand ganz in unserer Nähe eine Pudelausstellung statt, die wir mit unseren Kindern als Zuschauer besuchten. Dort sahen wir erstmals apricot Pudel, die uns ausnehmend gut gefielen. Aber erst Ende der 70er Jahre, als unsere Kinder etwas größer waren und wir inzwischen nach Rudolstadt umgezogen waren und ein kleines Reihenhaus bewohnten, konnte die Idee vom Pudel in die Tat umgesetzt werden. Es sollte dann auch unbedingt ein apricot Pudel sein, die damals noch relativ selten im Straßenbild zu sehen waren. Nach längerer Anmelde- und Wartezeit beim Züchter bekamen wir dann unsere erste Kleinpudelhündin „Babett vom Goldenen Charme“. Wir wurden Mitglied in der Pudelsparte Triptis und begannen, „Babett“ auf Ausstellungen zu zeigen und somit erste Ausstellungserfahrungen zu sammeln.<br />
Ende 1980 hatten wir dann den ersten Wurf, aus dem bereits mit „Attila“ und „Aurea“ später erfolgreiche Ausstellungspudel hervorgingen. Das war der Anfang unserer 25-jährigen Pudelzucht. Unseren Zwingernamen „von der Salana“ leiteten wir von dem alten lateinischen Namen der Jenaer Universität ab, an der meine Frau und ich studiert hatten. Das Interesse an der Zucht und an Ausstellungen führte dazu, dass sowohl meine Frau, als auch ich, später Zuchtwart und dann Zuchtrichter wurden. Nachdem der langjährige Obmann der Spezialzuchtgemeinschaft (SZG) Deutsche Pudel, Herr Walter Schuster, aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt aufgab, wurde ich sein Nachfolger.<br />
Die Pudel haben uns einen guten Teil unseres Lebens begleitet und immer viel Freude gebracht.</p>
	<p><span class="question"><strong>2.</strong> Jede Hunderasse – und ihre Menschen – hat 	 ein bestimmtes Image. Welches Image hatten Pudelhalter zu <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>-Zeiten?</span><br />
Pudel gehörten in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> zu den beliebtesten Hunderassen und sie wurden von allen Bevölkerungsschichten und in allen Altersgruppen gehalten. Auf der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>-Siegerausstellung 1987 stellten die Pudel 20% aller gemeldeten Hunde. Auf Ausstellungen konnte man sowohl 14-jährige Jugendliche, als auch Rentner ihre Pudel ausstellen sehen. Als Begleithunde waren sie durchaus sehr beliebt und gleich berechtigt mit anderen Rassen. Es gab aber – wie heute auch – Menschen, bei denen ein Hund erst akzeptiert wurde, wenn er groß war und Respekt bei anderen erzeugte. Belächelt wurde eigentlich nur die klassiche Schur mit dem kahl geschorenen Hinterteil. Die Modeschur und später der Puppy-Clip haben dem dann abgeholfen.</p>
	<p><span class="question"><strong>3.</strong> In den 70er Jahren hat der Pudel 	 in der <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" lang="de">BRD</abbr> einen Boom erlebt, mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen wie Massenzucht und Hundehandel. Die Welpenzahlen haben sich seit da an zurückentwickelt, aber immer noch gehört der Pudel zu den beliebtesten Begleithundrassen. Gab es dieses Phänomen auch in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>?</span><br />
Auch in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> hat die Pudelpopulation in den 70er Jahren stark zugenommen. Während in den 60er Jahren die Anzahl der Würfe zwischen 600 und 700 pro Jahr lag, war von 1970 bis 1980 ein kontinuierlicher Anstieg auf über 1300 Würfe 1979 und auch 1980 zu verzeichnen. Sie hatten sich also fast verdoppelt. Nach 1980 ging dann die Anzahl der Würfe schrittweise auf 600 bis 700 jährlich zurück. Die Spitze war im Jahr 1980 mit 5785 Welpen. Da laut Zuchtordnung nur 6 Welpen im Wurf aufgezogen werden durften, konnten im Zuchtbuch davon 5252 eingetragen werden. 1986 waren es noch 2401 bzw. 2197 eingetragene Welpen. Obwohl die <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" lang="de">BRD</abbr> mehr als das 3fache an Einwohnern hatte, war die Zahl der Eintragungen fast vergleichbar und heute werden sogar im gesamten Deutschland weniger Welpen als damals in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> eingetragen. Daraus kann man auch auf die Rolle des Pudels in 	 der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> schließen. Hinzu kam, dass es in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> durch die Begrenzung der Welpenanzahl pro Jahr für einen Züchter keine Massenzucht und kaum Hundehandel gab. Pudel wurden fast ausschließlich organisiert im Verband gezüchtet. Dabei handelte es sich um reine Hobbyzucht.<br />
<span class="question"></span></p>
	<p><span class="question"><strong>4.</strong> Wie war die Pudelzucht in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> organisiert? Gab es eine staatliche 	 Lenkung?</span><br />
Die Rassehundezucht hatte in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr> 3 Säulen:</p>
	<p style="float: right"><script type="text/javascript"> </script> <script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript"> </script></p>
	<p>·	Sektion Dienst- und Gebrauchshunde (u.a. Schäferhunde, Boxer)<br />
·	Jagdhunde (u.a. Teckel, Setter)<br />
·	Kommission für Rassehundezucht im VKSK (Verband der Kleingärtner, 	 Siedler und Kleintierzüchter) – alle anderen Rassen</p>
	<p>Die <abbr title="Spezialzuchtgemeinschaft" lang="de">SZG</abbr> für Pudel &#8211; später in Zuchtausschuss umbenannt &#8211; gehörte 	 zum letzteren Bereich. Untergliedert war die <abbr title="Spezialzuchtgemeinschaft" lang="de">SZG</abbr> in Sparten, d.h. territoriale Gruppen, in denen sich ein reges Gruppenleben abspielte. Es wurden regelmäßig gesellige Veranstaltungen durchgeführt, aber immer auch Vorträge organisiert, sowie Ausstellungen und Zuchttauglichkeitsprüfungen. Gerne erinnere ich mich heute noch an den jährlichen Pudelfasching der Gruppe Triptis, den auch die benachbarten Gruppen rege besuchten. Der größte Saal in Triptis war immer brechend voll und Karten kaum zu erhalten.</p>
	<p>Die Zuchttauglichkeitsprüfungen wurden immer als gesonderte Veranstaltungen durchgeführt und ebenso sorgfältig geplant und terminlich festgelegt, wie Ausstellungen. Mindestens 15 Pudel, meist mehr, wurden gemeldet. Einzelne Zuchttauglichkeitsprüfungen gab es nicht. Oft waren sogar 2 Zuchtrichter tätig. Über die Zuchttauglichkeit entschied ein Zuchtrichter zusammen mit einem vom Zuchtausschuss benannten Zuchtwart. In der Hoch-Zeit der Pudelzucht wurden im Jahr 1981 1150 Pudel auf <abbr title="Zuchttauglichkeits-Prüfung" lang="de">ZTP</abbr> Veranstaltungen vorgestellt, von denen 1026 zuchttauglich waren. 1985 war es dann nur noch die Hälfte. Die große Zahl der auf <abbr title="Zuchttauglichkeits-Prüfung" lang="de">ZTP</abbr>’n vorgestellten Pudel erklärt sich auch damit, dass die erste Zuchttauglichkeit nur für 2 Jahre galt, dann musste die <abbr title="Zuchttauglichkeits-Prüfung" lang="de">ZTP</abbr> wiederholt werden.</p>
	<p>Staatliche Eingriffe in das Zuchtgeschehen gab es nicht. Hier hatten die Zuchtvereine relativ viel Selbständigkeit. Auf die Arbeit der einzelnen Gruppen wurde meist über die Bezirksvorstände des <abbr title="Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter" lang="de">VKSK</abbr> versucht, ideologisch Einfluss zu nehmen. Durch kurze formale Abhandlungen haben die meisten Gruppenvorstände das aber schnell erledigt und man ging wieder zum eigentlichen Anliegen über. Natürlich gab es da auch Kuriositäten, <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> waren alle Sparten, also auch die Rassehundesparten aufgefordert, ökonomische Ergebnisse zum Jahresende abzurechnen. So wurden dann neben der Welpenzahl auch das im eigenen Garten geerntete Obst und Gemüse oder die abgelieferten Eier gemeldet. Da diese natürlich auch von den Kleingärtnersparten, in denen auch viele Hundehalter organisiert waren, gemeldet wurden, vermehrten sich dann die Erträge im <abbr title="Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter" lang="de">VKSK</abbr> auf wundersame Höhen.</p>
	<p><span class="question"><strong>5.</strong> Erzählen sie uns bitte etwas über 	 das Ausstellungswesen der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> und 	 seine Richter. War die Richterausbildung mit der heutigen vergleichbar?</span><br />
In der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> gab es zwei Arten von Ausstellungen, die Spezialausstellungen der einzelnen Rasseverbände (ca. 10–15 pro Jahr) und Allgemeine Rassehundeausstellungen (<abbr title="zirka" xml:lang="de" lang="de">ca.</abbr> 3–4 pro Jahr). Dazu kamen die <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr>-Siegerausstellung und die <abbr title="Spezialzuchtgemeinschaft" xml:lang="de" lang="de">SZG</abbr>-Siegerausstellung. Die Termine waren so organisiert, dass nur eine Ausstellung an einem Wochenende durchgeführt werden konnte. An den Wochenenden vor und nach einer Allgemeinen oder der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr>-Siegerausstellung durfte keine andere Ausstellung durchgeführt werden.<br />
Die Teilnehmerzahlen waren für heutige Verhältnisse unvorstellbar hoch. Fast legendär war die Freilandausstellung in Berlin-Biesdorf, die immer am zweiten Wochenende im Mai stattfand. Diese Ausstellung wird auch immer mit dem Namen von Margarete Laske verbunden sein, die sich als Förderin der Rassehundezucht in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr>, als Züchterin, Richterin und Initiatorin des Hundemuseums in Berlin-Blankenburg verdient gemacht hat. In Berlin- Biesdorf traten in der Regel 2500 bis 3000 Rassehunde (ohne Dienst-, Gebrauchshunde und Jagdhunde) an. Den größten Anteil stellten immer die bis zu 500 Pudel in <abbr title="zirka" xml:lang="de" lang="de">ca.</abbr> 14 Ringen. In vielen Klassen gab es über 20 Pudel. So traten <abbr title="zum Beispiel" xml:lang="de" lang="de">z.B.</abbr> auch auf der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr>-Siegerausstellung 1987 33 Zuchtgruppen an, darunter 6 Pudelzuchtgruppen. Spezialausstellungen erreichten in der Regel mindestens 150 &#8211; 200 Meldungen, oft auch mehr.<br />
Ein „vorzüglich“ und gar eine Platzierung zu erreichen war schon ein großer Erfolg. Zum Beispiel erhielten 1987 in Berlin von 13 schwarzen Zwergpudelrüden nur 6 ein „<abbr title="vorzüglich" xml:lang="de" lang="de">V</abbr>“.<br />
Die Zuchtrichter wurden sehr intensiv ausgebildet. Voraussetzungen waren u.a. eigene züchterische Leistungen und mehrjährige Zuchtwart Tätigkeit. Einer Eignungsprüfung sowie mehreren Anwartschaften auf Ausstellungen und <abbr title="Zuchttauglichkeits-Prüfung" xml:lang="de" lang="de">ZTP</abbr>’n mit ausführlicher Berichtslegung folgte dann eine schriftliche und mündliche Prüfung sowie ein Prüfungsrichten auf einer Ausstellung beim Zuchtrichterobmann.</p>
	<p><span class="question"><strong>6.</strong> Wie war die Qualität der ausgestellten Pudel? Mit welchen Methoden wurde versucht die Qualität der Zuchttiere zu verbessern, denn internationaler Austausch wie heute, war ja nicht möglich.</span><br />
Die Qualität der ausgestellten Pudel war natürlich unterschiedlich. Da aber die Meldezahlen sehr hoch waren, haben die Ausstellungen auch die gesamte Breite der Pudelzucht der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> repräsentiert. Es waren eben echte Zucht-Schauen und nicht nur Shows. Da gab es meist eine Reihe von relativ gleichwertigen Spitzenhunden und ein breites Mittelfeld. Hinzu kommt, dass die Zuchtrichter sehr kritisch waren und nicht Rücksicht auf Meldezahlen oder Einladungen im nächsten Jahr nehmen mussten. Vielleicht wurde auch deshalb etwas sparsamer mit der Bewertung „vorzüglich“ umgegangen. Die Siegertiere waren aber wirkliche Spitzentiere. Einen Titel zu erringen war sehr viel schwieriger als heute. Die wichtigste Methode für die Zucht und deren Planung war die Nachzuchtbeurteilung (NZB). Die Käufer eines Welpen wurden vom Züchter dazu angehalten, den Welpen ab dem 8. Lebensmonat einem Zuchtwart zur Beurteilung vorzustellen. Um möglichst viele Welpenkäufer an der Nachzuchtbeurteilung zu interessieren, erhielten sie für ihren Welpen zunächst nur einen vorläufigen Abstammungsnachweis und erst nach Absolvierung der <abbr title="Nachzuchtbeurteilung" xml:lang="de" lang="de">NZB</abbr> wurde 	 dann die Ahnentafel ausgehändigt. Die <abbr title="Nachzuchtbeurteilung" xml:lang="de" lang="de">NZB</abbr>’n wurden von den Zuchtwarten, die dementsprechend ausgebildet waren und bei der Zuchtwart Prüfung ihre Kenntnisse theoretisch und praktisch nachweisen mussten, durchgeführt. Bis 1985 wurden so 70 bis 80 % der eingetragenen Welpen zur <abbr title="Nachzuchtbeurteilung" xml:lang="de" lang="de">NZB</abbr> vorgestellt. 	 Das Dokument über die <abbr title="Nachzuchtbeurteilung" xml:lang="de" lang="de">NZB</abbr> erhielt neben der Zuchtbuchstelle auch der Züchter, der Deckrüdenbesitzer und der Zuchtwart des Züchters. Die zentrale Auswertung aller Nachzuchtbeurteilungen bildete die Basis für die Zuchtlenkung. Mir liegt noch die Auswertung von über 10.000 Nachzuchtbeurteilungen aus den Jahren 1983 bis 1985 vor &#8211; und das ohne Computer oder elektronische Hilfsmittel! Beispielsweise hatten nur 7,8% aller vorgestellten Pudel Zucht ausschließende Zahnfehler. Das ist umso bemerkenswerter, wenn in Betracht gezogen wird, dass einem Pudel nur ein P1 fehlen durfte, um die Zuchttauglichkeit zu erlangen. Für einen Käufer war es auch wichtig, einen Pudel in der von ihm gewünschten Größe zu bekommen. Das heißt, wenn jemand einen Zwerg bestellte, so konnte er zu 91% sicher sein, wirklich einen Zwergpudel zu bekommen. Grundlage war die Regelung in der Zuchtordnung, dass nur in gleicher Größe verpaart werden durfte. Pudel, die aus dem Maß der Eltern herauswuchsen, wurden nicht zuchttauglich erklärt und an den obigen Zahlen kann man sehen, dass das gar nicht viel waren. Ebenfalls im Interesse der Käufer und der Rasse lag die Zucht gesunder Tiere. Durch die zentrale <abbr title="Nachzuchtbeurteilung" xml:lang="de" lang="de">NZB</abbr> Auswertung war es möglich, Zuchttiere, deren Nachkommen gehäuft Krankheiten (z.B. Patellaluxation) aufwiesen, bei der 2. <abbr title="Zuchttauglichkeits-Prüfung" xml:lang="de" lang="de">ZTP</abbr> von 	 der Weiterzucht auszuschließen.<br />
Hinsichtlich der Zucht waren auch die Zuchttauglichkeitsprüfungen, zu denen ja schon einiges gesagt wurde, von großer Bedeutung. Dort haben wir in den letzten Jahren so genannte Wertmessziffern vergeben, mit denen eine komprimierte Veröffentlichung und Information der Züchter erst möglich wurde. Ebenso begannen wir mit Körungen, insbesondere für Rüden. Neben der Vorstellung eines Rüden zur Körung mussten <abbr title="Nachzuchtbeurteilung" xml:lang="de" lang="de">NZB</abbr>’n von mindestens 50 Nachkommen vorgelegt werden. Die Anzahl der Fehler und Mängel der Nachkommen musste deutlich unter dem Schnitt der zentralen Auswertung liegen. Natürlich kamen wir auch nicht ohne Importe oder Auslandsdeckakte aus. Bis 1961 waren noch Deckakte mit Rüden aus der <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" xml:lang="de" lang="de">BRD</abbr> möglich 	 &#8211; wenn auch unter erschwerten Bedingungen. Hin und wieder gab es dann noch 	 Importe. So ist <abbr title="zum Beispiel" xml:lang="de" lang="de">z. B.</abbr> die 	 Zucht der apricot Pudel in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> fast ausschließlich auf Importe zurückzuführen. Aus den Zuchtbüchern ist zu entnehmen, dass bevor der erste Apricot-Wurf eingetragen wurde 12 Hunde importiert wurden, die im wesentlichen den Grundstock der Zucht dieses Farbschlagen in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> darstellten. 	 Aber auch bei anderen Farben und Größen haben einige wenige Importe die Zucht nachhaltig beeinflusst.</p>
	<p><span class="question"><strong>7.</strong> Warum gibt es keinen Pudelklub, der aus der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> in 	 den <abbr title="Verband für das Deutsche Hundewesen e.V." xml:lang="de" lang="de">VDH</abbr> übergegangen 	 ist? Wie hat sich die Wiedervereinigung auf die Pudelzucht ausgewirkt?</span><br />
Bei der Beantwortung dieser Frage muss man die damalige Gesamtsituation 	 besonders in der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr>, 	 aber auch in der <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" xml:lang="de" lang="de">BRD</abbr> in Betracht ziehen. Die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen fanden natürlich auch in der Rassehundezucht und somit auch bei den Pudelzüchtern ihren Niederschlag. Ich glaube aus dem eingeschränkten Blickwinkel von der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> „nach 	 draußen“ wurde damals vieles ohne detaillierte Kenntnisse, 	 und so auch die Pudelzucht in der <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" xml:lang="de" lang="de">BRD</abbr> und 	 deren Möglichkeiten, überschätzt. Es war wie bei allen Produkten 	 &#8211; was aus der <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" xml:lang="de" lang="de">BRD</abbr> kam 	 war eben „besser“. Es war seinerzeit so vielen Menschen das 	 Selbstwertgefühl verloren gegangen.<br />
Hinzu kam, dass es keinen einheitlichen Rassehundezuchtverband, wie dem <abbr title="Verband für das Deutsche Hundewesen e.V." xml:lang="de" lang="de">VDH</abbr> gab 	 und die Rassehundezüchter sich im <abbr title="Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter" xml:lang="de" lang="de">VKSK</abbr> nie 	 so richtig zu Hause fühlten. Die schnellen Veränderungen ließen 	 kaum Zeit, einen <abbr title="Verband für das Deutsche Hundewesen e.V." xml:lang="de" lang="de">VDH</abbr> der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> zu 	 gründen und zu entwickeln, obwohl es erste Ansätze dazu gab. Von 	 großen und mächtigen Zuchtvereinen des <abbr title="Verband für das Deutsche Hundewesen e.V." xml:lang="de" lang="de">VDH</abbr> wurde 	 ein Anschluss analog der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> an 	 die <abbr title="Bundesrepublik Deutschland" xml:lang="de" lang="de">BRD</abbr> gefordert. 	 Das führte dann zu personellen Veränderungen im <abbr title="Verband für das Deutsche Hundewesen e.V." xml:lang="de" lang="de">VDH</abbr> und 	 im <abbr title="Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter" xml:lang="de" lang="de">VKSK</abbr>. Es gab aber durchaus auch persönliche Ressentiments und in dieser Zeit des Umbruchs wurde so manche frühere Entscheidung dazu benutzt, um gravierende personelle Veränderungen zu betreiben. Es wurde noch versucht, einen Pudelklub (PK90) zu etablieren, der aber bald wieder in der Versenkung verschwand. Die Wiedervereinigung hat aus oben angeführten Gründen auch dazu geführt, dass es keine eigenen, aus der <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" xml:lang="de" lang="de">DDR</abbr> hervorgegangenen, durch gezüchteten Linien mehr gibt. Viele damals bekannte und erfolgreiche Zwinger gibt es heute nicht mehr, andere hingegen sind auch heute noch präsent. Wenn man heute die Ahnentafeln ansieht, dann zeigt sich, dass dort die Einheit vollzogen ist.<br />
<span class="question"><strong>8.</strong> Wenn Sie Fazit ziehen und vergleichen, was hat sich verändert? Was hätten Sie gerne von früher übernommen? Auf was konnten Sie gut verzichtet?</span><br />
Was die Anzahl der Pudelklubs betrifft, darauf könnte ich gut verzichten. Alle haben doch eigentlich das gleiche Anliegen und alle sind dem gleichen Pudelstandard verpflichtet. Meinungsverschiedenheiten und Konflikte gibt es immer und überall. Aber so etwas kann man sachlich, kritisch und optimistisch klären und austragen. Nicht aber durch den Wechsel von Klub zu Klub. Dadurch ist bisher noch kein wirkliches Problem gelöst worden. Aber das sind wohl eher fromme Wünsche. Was ich vermisse ist vor allem die große Begeisterung für die Pudel und die schönen großen Ausstellungen, zu denen nicht nur Aussteller kamen, sondern auch viele interessierte Besucher. Die Zucht betreffend war die Nachzuchtbeurteilung eine wertvolle Errungenschaft. Züchten heißt ja, in Generationen zu planen – und mit der NZB hatten wir ein gutes Instrument zur Zuchtplanung. Das wird auch heute von vielen Pudelfreunden und –züchtern so eingeschätzt. Was ich heute hervorragend finde sind die internationalen Möglichkeiten, die Kontakte und der Austausch.<hr /><br />
<h2>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h2>
	<ul>
<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/in-memoriam/pumuckl-von-der-salana" rel="bookmark" title="Permanent Link: Pumuckl von der Salana">Pumuckl von der Salana</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/der-ursprung-des-pudel" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der Ursprung des Pudel">Der Ursprung des Pudel</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007 Pudelzwinger von der Salana<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 76d496e959b7d43cef5e709592f5bcd5 (38.107.191.92) )</small>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Petition zur Anerkennung der Farbe Rot im FCI-Standard der Rasse Pudel</title>
		<link>http://www.salana-pudel.de/petition-zur-anerkennung-der-farbe-rot-im-fci-standard-der-rasse-pudel</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2006 06:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pudelthemen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.untergrunddesign.de/salana/petition-zur-anerkennung-der-farbe-rot-im-fci-standard-der-rasse-pudel.htm</guid>
		<description><![CDATA[
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<p class="rahmen">Nachfolgend können Sie das Schreiben an den FCI nachlesen. Wenn 	 Sie, wie wir, diese Petition unterstützen möchten gehen Sie 	 bitte auf:<br />
<a href="http://redpoodlefcipetition.tripod.com/">http://redpoodlefcipetition.tripod.com/</a><br />
Hier können Sie auch alle weiteren News und den Verlauf dieser Petition verfolgen.<br />
An: French Kennel Club Poodle Standard Committee<br />
Federation Cynologique Internationale (FCI)</p>
	<p>Wir sind eine Gruppe von Pudelzüchtern 	 und -ausstellern aus der ganzen Welt die an die FCI und das Standard 	 Komitee des Französischen Pudelklubs die dringende Bitte richten die 	 Farbe Rot in die Liste der zulässigen Farben des FCI-Standards für 	 Pudel aufzunehmen.</p>
	<p><span xml:lang="de" lang="de">Derzeit erkennt der FCI-Standard 	 für Pudel die Farbe Apricot an und verbietet die Farbe Rot. Aus 	 dieser Situation ergeben sich verschiedene problematische Aspekte, die 	 sich durch die Anerkennung der Farbe Rot lösen lassen können.</span></p>
	<p><span xml:lang="de" lang="de">Beide Farben, Rot 	 und Apricot, sind verhältnismäßig selten beim Pudel, wodurch ein 	 sehr eingeschränkter Genpool für die Zucht vorhanden ist. Die Aufnahme 	 der Farbe Rot wird den bestehenden Genpool für die Apricot- und 	 die Rot-Züchter erweitern. 	 Dies kommt der Rasse zu Gute, da den Züchtern von Apricot Pudeln 	 eine größere Vielfalt für ihr Zuchtprogramm zur Verfügung steht. 	 Die Vielfalt wird die genetische Gesundheit und Langlebigkeit der Rasse 	 im Allgemeinen verbessern. Die Einschränkung des Genpools ist für 	 die Rasse schädlich und wird langfristig Probleme verursachen, die nur schwer, wenn nicht sogar unmöglich, zu bewältigen sind.</span></p>
	<p>Derzeit werden 	 beide, rote und apricot-farbene Pudel, von 	 den Züchtern bei der FCI als eine Farbe, Apricot, registriert. 	 Diese Situation macht es dem Züchter nicht möglich in Ahnentafeln 	 die eigentliche Farbe anzugeben und folglich wird ihr Zuchtprogramm dadurch eingeschränkt.</p>
	<p>Eines der Argumente in der Vergangenheit 	 gegen die Anerkennung der Farbe Rot war, dass rote Pudel sehr schnell 	 verblassen. Die neuesten wissenschaftlichen Forschungen bestätigen, 	 dass das Gen zum Verblassen unabhängig von der jeweiligen Farbe existiert. 	 Die Erfahrungen von Züchtern roter Pudel aus der ganzen Welt über 	 die letzten 20 Jahre demonstrieren hervorragende Linien von roten 	 Hunden, die ihre Farbe über ihr ganzes Leben behalten und an ihre Nachkommen weitergeben.</p>
	<p>Auf der anderen Seite bevorzugen 	 es viele Züchter, diejenigen der roten Hunde in ihr Zuchtprogramm 	 aufzunehmen, die das aufhellende Gen tragen, da derzeit nur apricot-farbene 	 Hunde auf FCI-Ausstellungen gezeigt werden können. Diese Situation 	 schadet sowohl der Zucht der apricot als auch der roten Farbe, da es das aufhellende Gen über zahlreiche apricot und rote Linien verstreut.</p>
	<p>Das Ziel aller Züchter von reinrassigen Hunden sollte sein, die Rasse zu verbessern.</p>
	<p>Ein guter Pudel 	 sollte ein intelligenter und eleganter Hund sein, der den richtigen 	 Körperbau hat, sich stolz und pudeltypisch zu bewegen. Er sollte 	 den Standard der Rasse wiederspiegeln. Ein Pudel sollte nach 	 seinen herausragenden physischen und geistigen Eigenschaften gerichtet 	 werden, die Farbe sollte die geringste Rolle spielen wenn es darum 	 geht, einen vorzüglichen Hund auszuwählen und deshalb sollte die 	 Farbe kein Hinderungsgrund sein, einen Pudel im Ausstellungsring zu zeigen oder in ein Zuchtprogramm aufzunehmen.</p>
	<p>Wir bitten das Standard Komitee 	 des Französischen Pudelklubs und die FCI dabei zu helfen, rote Pudel 	 zu erhalten und zu fördern und mit der Anerkennung der roten Pudel durch die FCI den größten Schritt der letzten Jahrzehnte zu machen.</p>
	<p>Im Anhang befindet sich Material, 	 das freundlicherweise von Pudelzüchtern aus der ganzen Welt zur Verfügung gestellt wurde, um diese Petition zu unterstützen.</p>
	<p><a href="http://redpoodlefcipetition.tripod.com/">http://redpoodlefcipetition.tripod.com/</a><hr /><br />
<h2>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h2>
	<ul>
<li><a href="http://www.salana-pudel.de/der-ursprung-des-pudel" rel="bookmark" title="Permanent Link: Der Ursprung des Pudel">Der Ursprung des Pudel</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/uber-uns" rel="bookmark" title="Permanent Link: Über uns">Über uns</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/die-neue-farbe-rot" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die neue Farbe &#8220;Rot&#8221;">Die neue Farbe &#8220;Rot&#8221;</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/einiges-uber-den-pudel" rel="bookmark" title="Permanent Link: Einiges über den Pudel">Einiges über den Pudel</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/einige-bemerkungen-zur-zucht-der-pudeln-in-red-und-apricot" rel="bookmark" title="Permanent Link: Einige Bemerkungen zur Zucht von Pudeln in red und apricot">Einige Bemerkungen zur Zucht von Pudeln in red und apricot</a></li>
</ul>
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</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einige Bemerkungen zur Zucht von Pudeln in red und apricot</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 06:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pudelthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[
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<p> Im Jahr 1988 bekamen wir den 	 ersten roten Pudel. Das war der damals 2-jährige Miniature 	 Rüde „Rosaline’s Burning Fire“, der in <abbr title="United States of America" lang="en">USA</abbr> 	 gezüchtet wurde. Er war überhaupt der erste rote Pudel 	 in der damaligen <abbr title="Deutsche Demokratische Republik" lang="de">DDR</abbr>.</p>
	<p>Wir verpaarten diesen Rüden 	 mit 3 Kleinpudel-Hündinnen aus unserer eigenen Zucht und bekamen 	 Welpen in red und apricot.</p>
	<p>Aus der Verpaarung „Rosaline’s 	 Burning Fire“ x „Eirene von der Salana“ behielten 	 wir den roten Rüden „Pumuckl von der Salana“ (31.12.1988).</p>
	<p>Aus der Verpaarung <span lang="en">„Rosaline’s 	 Burning Fire“</span> x „Lilli-Marlen von der Salana“ behielten 	 wir die rote Hündin „Queen in red von der Salana“ (20.10.1989).</p>
	<p>Aus der Verpaarung <span lang="en">„Rosaline’s 	 Burning Fire“</span> x Monalisa von der Salana“ (02.01.1990) 	 gaben wir die roten Hündinnen an Züchter in Moskau: <span lang="en">„ Red 	 Radiance</span> von der Salana“ an Galina Alexejewa und <span lang="en">„Red 	 Revolution</span> von der Salana“ an Pawel Iwanow.</p>
	<p>Aus der Verpaarung <span lang="en">„Rosaline’s 	 Burning Fire“</span> x „Hattrice von der Salana“ ging 	 der rote Rüde „Mandarin vom Engelblick“ ebenfalls 	 nach Russland an Georgi Baklushin“.</p>
	<p><span lang="en">„Rosaline’s Burning 	 Fire“</span> deckte in den Jahren 1989/ 90 u.a. Hündinnen 	 aus Moskau (Züchter: Iwanow, Alexejewa, Tschukajewa, Wanagas), 	 welche ebenfalls rote Welpen hervorbrachten.</p>
	<p>(<abbr title="siehe" lang="de">s.</abbr> Shuko, J. „Kleinpudel 	 in roter Farbe“; Alexejewa, G. „Zwergpudel in 	 roter Farbe“ in „Pudeli 	 Rossii“, Moskau 1995)</p>
	<p>Als ich 1995 noch einmal Gelegenheit hatte, auf einer Ausstellung in Moskau Pudel 	 	zu richten, war ich außerordentlich beeindruckt und auch emotional berührt, 	 wieviele schöne rote (und apricot) Kinder und Kindeskinder 	 auf diesen Rüden zurückgingen!</p>
	<p>Wir waren immer bemüht, die rote Haarfarbe in der Zucht zu erhalten, doch war es auch immer schwierig, für unsere Hündinnen geeignete (rote) Partner zu finden. Deshalb mußten wir sehr genau die Pedigrees der potentiellen Partner studieren, um Hinweise auf rote Gene zu finden.</p>
	<p>Unsere Hündin <span lang="en">„Queen 	 in red</span> von der Salana“ (Zwerg) verpaarten wir u.a. mit dem 	 Rüden <span lang="fr">„Champagne D’Or Valentino“</span>. Aus diesem 	 Wurf behielten wir die rote Hündin „Undine <span lang="en">Burning Fire</span> 	 von der Salana“ (04.05.1996).</p>
	<p>Diese Hündin verpaarten 	 wir mit „Solnes An Golden Orrange“. Daraus behielten 	 wir 2002 den Zwerg- Rüden „Xerxes <span lang="en">X-tra Edition</span> von der 	 Salana“ und die Toy-Hündin „Xilimee <span lang="en">X-tra Edition</span> 	 von der Salana“.</p>
	<p>Beide waren bis ins 2. Lebensjahr sehr farbintensiv (red). Die Hündin Xilimee ist nunmehr etwas 	 heller und wird auf Ausstellungen problemlos als dark apricot akzeptiert. 	 Der Rüde Xerxes ist jetzt normal apricot.</p>
	<p>Diese beiden Hunde wurden sehr erfolgreich auf Ausstellungen gezeigt ( Xilimee ist 	 Deutscher Champion <abbr title="Verband für das Deutsche Hundewesen" lang="de">VDH</abbr> u. <abbr title="Verband der Pudelfreunde Deutschland e.V" lang="de">VDP</abbr>; Xerxes ist Internationaler Champion, 	 Multichampion und Europasieger ).</p>
	<p>Aus der Wiederholungsverpaarung „Undine <span lang="en">Burning Fire</span> von der 	 		 Salana“ x „Solnes An Golden Orrange“ behielten wir 	 		 in 2003 die Hündin <span lang="en">„Yes I’m Yarica</span> von der Salana“. 	 		 Diese ist sehr dunkel rot. Bemerkenswert ist hier, daß das anfangs 	 		 schwarze Nasenpigment nach dem ersten Lebensjahr sehr aufhellte. Durch 	 		 spezielle Futterzusätze wurde es wieder etwas dunkler, aber nicht 		 schwarz. Dieses Problem ist in unserer Zucht bisher einmalig.</p>
	<p>Auch diese Hündin haben wir auf Ausstellungen als Zwergpudel, 	 apricot (!) gezeigt, jedoch mit unterschiedlichen Ergebnissen. 	 Bei einigen Richtern bekam sie, insbesondere wegen der Haarfarbe 	 und/oder wegen des aufgehellten Nasenpigments nur ein „sehr 	 gut“, bei anderen Richtern, die eher die Vorzüge dieser 	 Hündin sahen, nämlich den eleganten Zwergentyp, der 	 sich hervorragend im Ring präsentieren kann, bekam sie „vorzügliche“ Bewertungen 	 bis hin zum Res.<abbr title="Certificat d'Aptitude au Championat International de Beauté" lang="fr">CACIB</abbr> und <abbr title="Best of Breed" lang="en">BOB</abbr>.</p>
	<p>Mit unserer Toy-Hündin „Xilimee“ haben wir in 	 2005 einen Wurf aufgezogen. Vater dieser Welpen ist ein aus Australien 	 stammender apricot Rüde, in dessen Pedigree wir mehrere rote 	 Vorfahren fanden, die z.T. aus <abbr title="United States of Amerika" lang="en">USA</abbr>- Linien stammen und <abbr title="zum Teil" lang="de">z.T.</abbr> auf „Solnes“ zurückgehen.</p>
	<p>Die 4 Welpen dieses Wurfes sind jetzt 3 Monate alt. Alle 4 Welpen 	 haben die gleiche Farbintensität des Haarkleides, sind jedoch 	 eher apricot als red. Wir werden die Entwicklung dieses Wurfes 	 weiter beobachten können, denn die 3 Rüden dieses Wurfes 	 sind für Aussteller in Deutschland, Russland und Schweden 	 reserviert, die Hündin behalten wir selbst.</p>
	<p>Bei keinem unserer roten Pudel konnten wir feststellen, daß das 	 	 Haar im Alter stumpf wird oder einen „schmutzigen“ Farbton 	 bekommt, wie oft behauptet wird.</p>
	<p>Unser Rüde „ Pumuckl von der Salana“ (1988-2003) 	 	 war etwa ab dem 6. Lebensjahr apricot.</p>
	<p>Der Rüde <span lang="en">Rosaline’s Burning Fire“</span> wurde 16 ½ Jahre 	 	 alt und hatte in seinem späten Alter noch eine schöne mittlere 	 	 apricot Farbe.</p>
	<p>Bei unserer jetzt 16 Jahre alten Hündin <span lang="en">„Queen in red</span> 	 	 von der Salana“ ist das Haar in den letzten 3 Jahren sehr dünn 	 	 geworden. Die Haarfarbe ist aber immer noch ein schönes apricot 	 	 und besser als bei manchen jungen apricot Pudeln.</p>
	<p>Die Hündin „Undine <span lang="en">Burning Fire</span> von der Salana“ ist 	 	 jetzt 9 Jahre alt. Sie könnte man noch immer als rot bezeichnen, 	 	 mindestens aber als dunkel apricot.</p>
	<p>Resümee</p>
	<p>Über die vielen Jahre, in denen wir speziell apricot (red) 	 	 Pudel züchten, wollen wir noch etwas zur Attraktivität 	 	 der Farbe bei den Käufern sagen, denn die meisten Welpen werden 	 	 Familienhunde.</p>
	<p>Wir haben die Erfahrung gemacht, daß Käufer, die sich 	 	 aus einem Wurf einen Welpen auswählen können, generell 	 	 die mit der dunkleren Farbe bevorzugen.</p>
	<p>Andererseits wollten passionierte Aussteller eher einen apricot 	 	 Welpen, weil sie befürchteten, mit einem dunklen (red) Welpen 	 	 auf Ausstellungen weniger Chancen zu haben.</p>
	<p>Erst in den letzten 1 – 2 Jahren erleben wir, daß auch 	 	 Aussteller bei Vorbestellungen ausdrücklich einen Welpen mit „kräftiger“ oder „dunkler“ apricot 	 	 Farbe wünschen.</p>
	<p>Was die Zucht betrifft, können wir (auch in unserer Eigenschaft 	 	 als Zuchtrichter) sagen, daß durch die Verpaarungen <span lang="en">red</span> x apricot 	 	 in den vergangenen 10 – 15 Jahren generell auch eine Verbesserung 	 	 der Haarfarbe apricot in der Gesamtpopulation zu verzeichnen ist 	 	 (und nicht zuletzt ist auch der Körperbau der apricot Pudel 	 	 insgesamt besser geworden).</p>
	<p>Bezüglich der Ausstellungen (in Europa) kann man wohl feststellen, 	 	 daß ein apricot Pudel (ähnlich wie braun und silber) in 	 	 der Regel nicht die gleiche Attraktivität erreicht, die ein 	 	 schwarzer oder weißer Pudel allein durch die optische Wirkung 	 	 seiner Haarfarbe ausstrahlt. Das wissen wir und das müssen wir 	 	 hinnehmen.</p>
	<p>Wir sind aber überzeugt, daß ein Pudel mit der Leuchtkraft 	 	 der roten (<span lang="en">red-apricot / dark apricot</span>) Haarfarbe für viele Menschen 	 	 durchaus attraktiv ist – wenn er denn nicht durch den bisherigen 	 	 Standard als exotisch oder exkommuniziert betrachtet würde.<hr /><br />
<h2>Kommentare</h2>
	<ul>
<li><a href="http://www.salana-pudel.de/einige-bemerkungen-zur-zucht-der-pudeln-in-red-und-apricot#comment-2247">6. Februar 2010</a>, <a href='http://daisyswelt.beepworld.de' rel='external nofollow' class='url'>Marion und Daisy</a> schreibt: Eine tolle Pudel-Seite !</p>
	<p>Ihnen und ihren Pudeln weiterhin viel Erfolg.</p>
	<p>LG<br />
aus München<br />
Marion und Daisy</li>
</ul>
<hr /><br />
<h2>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h2>
	<ul>
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	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/petition-zur-anerkennung-der-farbe-rot-im-fci-standard-der-rasse-pudel" rel="bookmark" title="Permanent Link: Petition zur Anerkennung der Farbe Rot im FCI-Standard der Rasse Pudel">Petition zur Anerkennung der Farbe Rot im FCI-Standard der Rasse Pudel</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/in-memoriam/fair-lady-von-der-salana" rel="bookmark" title="Permanent Link: Fair Lady Von der Salana">Fair Lady Von der Salana</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/uber-uns" rel="bookmark" title="Permanent Link: Über uns">Über uns</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/ruden/tinkilees-rebel-rouser-red-2" rel="bookmark" title="Permanent Link: Tinkilees Rebel Rouser (red)">Tinkilees Rebel Rouser (red)</a></li>
</ul>
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</p>
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		<title>Der OptiGen prcd-PRA Test</title>
		<link>http://www.salana-pudel.de/der-optigen-prcd-pra-test</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 06:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pudelthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[
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<p> Der OptiGen <abbr title="progressive rod-cone degeneration form of Progressive Retinal Atrophy" lang="en">prcd PRA</abbr> Test ist ein <abbr title="deoxyribonucleic acid" lang="en">DNA</abbr>- gegründeter Test, der zum ersten Mal eine Methode liefert, um die progressive Netzhautatrophie oder <abbr title="Progressive Retinal Atrophy" lang="en">PRA</abbr> der Hunde durch die Kontrolle des prcd Gen im Genpool jedes Wurfes zu steuern oder zu beseitigen.<br />
Zuverlässige Kennzeichnung der Hunde, 	 die keine Krankheitsgene tragen, ist der Schlüssel zum Beseitigen der 	 rezessiv vererbbaren Krankheit. Der OptiGen <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr> Test liefert eine 100% 	 Erkennung dieser &#8220;genetisch freien&#8221; Hunde. &#8220;Nichtträger&#8221; oder, 	 formaler, &#8220;homozygot normal&#8221;: solche Hunde können nur das 	 normale Gen weitergeben an allen ihre Welpen &#8211; das bedeutet, dass keiner 	 ihrer Welpen mit prcd überhaupt befallen sein kann. Diese &#8220;freien&#8221; Hunde 	 können zu jeder möglichen Paarung herangezogen werden &#8211; sogar 	 mit einem <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr>- befallenen Hund, der aus Zuchtgründen eine wünschenswerte 	 Paarung sein kann.</p>
	<p>Homozygot bedeutet, dass beide Kopien des Gens in Ihrem Hund dieselben 	 sind &#8211; normal oder beides prcd sind. Ein Träger hat ein normales und 	 ein <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr> Gen.</p>
	<p>Der OptiGen <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr> Test ist eher ein Marker Test als ein direkter Nachweis 	 von Genmutationen. Das heißt, die Identifizierung <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr>-positiver Hunde 	 erfolgt durch einen „Fingerabdruck“ auf Chromosom 9 nahe dem 	 <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr>- Genplatz, nicht aber durch den Nachweis der <abbr title="progressive rod-cone degeneration form" lang="en">prcd</abbr> bedingten Mutation. 	 Das Ergebnis des Tests zeigt einen Genotyp oder ein genetisches Muster, 	 also einen genetischen Fingerabdruck, mit dessen Hilfe Hunde den Genotypen 	 A, B und C zugeordnet werden können.</p>
	<p>weitere Infos <a href="http://www.noe-spaniel.at/Tiermedizin/prcd_%20PRA_%20Test.htm">hier</a> 	 <img src="http://www.salana-pudel.de/grfx/iconr_all.gif" alt="Link öffnet eine neue Seite" height="12" width="18" /><hr /><br />
<h2>&Auml;hnliche Beitr&auml;ge</h2>
	<ul>
<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/hundinnen/toypudel/kleopatra-black-surprise-von-der-salana" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kleopatra Black Surprise von der Salana">Kleopatra Black Surprise von der Salana</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/ruden/kandis-black-sweetheart-von-der-salana" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kandis Black Sweetheart von der Salana">Kandis Black Sweetheart von der Salana</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/ruden/crazy-campino-von-der-salana" rel="bookmark" title="Permanent Link: Crazy Campino von der Salana">Crazy Campino von der Salana</a></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/unsere-pudel/ruden/xerxes-x-tra-edition-von-der-salana" rel="bookmark" title="Permanent Link: Xerxes X-tra Edition von der Salana">Xerxes X-tra Edition von der Salana</a></li>
</ul>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007 Pudelzwinger von der Salana<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 76d496e959b7d43cef5e709592f5bcd5 (38.107.191.92) )</small>
</p>
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		<item>
		<title>Der Ursprung des Pudel</title>
		<link>http://www.salana-pudel.de/der-ursprung-des-pudel</link>
		<comments>http://www.salana-pudel.de/der-ursprung-des-pudel#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2006 06:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pudelthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[
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<p>Der Pudel gehört zu den ältesten Hunderassen, die schon jahrhundertelang 	 bekannt sind. Die Wissenschaftler sind sich jedoch über die Abstammung des Pudels nicht einig.<br />
L. Fitzinger vertrat die Ansicht, daß der Pudel vom Seidenhund abstammt. 	 Dem stand jedoch die Meinung des Berner Professors Theodor Studer entgegen, 	 der sich in seinem Werk &#8220;Die prähistorischen Hunde in ihren Beziehungen 	 zu den gegenwärtigen Rassen&#8221; am ausführlichsten mit der Frage der Abstammung des Pudels beschäftigte. Seine Vermutung, daß der Pudel aus einer Kreuzung des zotthaarigen Hütehundes mit einem Jagdhund hervorgegangen sei, wurde durch die Geschichte des Pudels bestätigt.</p>
	<p>Seine Vorliebe für das nasse Element erinnert uns noch heute an seine Verwandtschaft mit dem Wasserhund, der erstmals im 6. Jahrhundert während der Besetzung der Iberischen Halbinsel durch die Mauren von Nordafrika nach Europa gebracht wurde.</p>
	<p>Auf dem westlichen europäischen Kontinent wird der Pudel im Mittelalter noch nirgends genannt; erst an dessen Ende trifft man auf einige Spuren, wie <abbr title="zum Beispiel" lang="de">z.B.</abbr> eine Pudeldarstellung von Tilman Riemenscheider auf dem Grabmal von Heinrich II. Auch Albrecht Dürer hat um 1500 mehrfach Pudel im Bild festgehalten.<br />
Um das Jahr 1700 muß der Pudel in Deutschland dann sehr verbreitet, viel gezüchtet und außerordentlich volkstümlich gewesen sein. Von da ab erscheint er nicht nur in allen naturwissenschaftlichen Werken, sondern auch an unzähligen Stellen unserer bebilderten Literatur. Um das Jahr 1860 begann jedoch der Stern des Pudels zu sinken, er mußte nach und nach immer mehr gegenüber anderen Rassen zurücktreten. Die Liebhaber des Pudels in Deutschland gaben trotzdem die Hoffnung auf ihre Rasse nicht auf, die Hunde wurden zuchtbuchmäßig erfaßt. Das erste Zuchtbuch für Pudel erschien im Jahre 1904 und ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben.<br />
Am Ende des vorigen Jahrhunderts begannen deutsche Pudelzüchter wie Stössel, Warmbach, Wirth und Betz mit einer geregelten Zucht und mit der Zielsetzung, die Rasse weiter zu fördern. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg hatte die deutsche Pudelzucht durch Wiedereinkreuzung von vor 30 Jahren nach England und Frankreich abgegebenen Blutlinien einen neuerlichen Höchststand erreicht.</p>
	<p>Im Jahre 1936 hat in Deutschland die Fachschaft für Pudel unter seinem Vorsitz mit dem französischen Pudelclub unter der Präsidentin Mlle. Jeancourt den Standard des Pudels einer planvollen Umgestaltung unterzogen und einen neuen Standard erlassen, der für die Zucht aller Pudelschläge grundsätzlich maßgebend wurde. Dieser Standard besteht heute noch und ist nur geringfügig abgeändert und durch Anerkennung weiterer Farbschläge erweitert worden.<br />
Bei Festlegung dieses Standards im Jahre 1936 war das Ursprungsland der Rasse noch umstritten. Frankreich erhielt das Recht, sich als Ursprungsland der Pudelrasse zu bezeichnen, erst als Deutschland offiziell darauf verzichtete.</p>
	<p>Das Problem in der deutschen Pudelzucht wurde jedoch durch die Schur wesentlich erschwert. Der den Standard führende französische Pudelclub erkannte die moderne Schur, die immer mehr an Boden gewann, nicht an. Im Jahre 1963 einigten sich endlich der französische und der deutsche Pudelclub auf eine neue Schur, die im wesentlichen der bisherigen modernen Schur entsprach. Seit 1966 sind die &#8220;Neue Schur&#8221; sowie die Farbe &#8220;Silber&#8221; und seit 1977 auch die Farbe &#8220;Apricot&#8221; im Standard festgelegt.</p>
	<p>Zwischenzeitlich hat sich die Pudelrasse auch weltweit wieder durchgesetzt. Man findet sie nicht nur auf dem europäischen Kontinent, sondern auch in vielen anderen Erdteilen in derselben Form und in demselben Standard, wie sie zuchtmäßig ihren Ausgang von Deutschland, England und Frankreich genommen hat. Der Pudel ist heute nach wie vor ein beliebter Rassehund, der durch seine Treue, seine leichte Lern- und Ausbildungsfähigkeit und durch seine harmonische Erscheinung überall Freunde gefunden hat. Wichtig ist, daß die Förderung der Rasse und die Erhaltung dieses schönen und beliebten Hundes in Europa und auch in der überseeischen Welt weiter an Boden gewinnt.</p>
	<ul>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/de/thema/allgemein2.php" title="Thema: Allgemein Teil 2">Welpenauswahl</a> <img src="http://www.salana-pudel.de/grfx/icong_new_off.gif" alt=" " height="13" width="13" /></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/de/thema/allgemein3.php" title="Thema: Allgemein Teil 3">Rüde oder Hündin</a> <img src="http://www.salana-pudel.de/grfx/icong_new_off.gif" alt=" " height="13" width="13" /></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/de/thema/allgemein4.php" title="Thema: Allgemein Teil 4">Auf den Charakter kommt es an</a> <img src="http://www.salana-pudel.de/grfx/icong_new_off.gif" alt=" " height="13" width="13" /></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/de/thema/allgemein5.php" title="Thema: Allgemein Teil 5">Erziehung des jungen Pudel</a> <img src="http://www.salana-pudel.de/grfx/icong_new_off.gif" alt=" " height="13" width="13" /></li>
	<li><a href="http://www.salana-pudel.de/de/thema/allgemein6.php" title="Thema: Allgemein Teil 6">Grundsätzliches an den Tierhalter </a> <img src="http://www.salana-pudel.de/grfx/icong_new_off.gif" alt=" " height="13" width="13" /></li>
	</ul>
<hr /><small>Copyright &copy; 2007 Pudelzwinger von der Salana<br />Dieser Feed ist nur f&uuml;r den pers&ouml;nlichen, nicht gewerblichen Gebrauch bestimmt.<br />Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&ouml;&szlig;t gegen das Urheberrecht. Wenn Sie diesen Inhalt nicht in Ihrem News-Reader lesen, so macht sich die Seite, die Sie betrachten, der Urheberrechtsverletzung schuldig. (digitalfingerprint: 76d496e959b7d43cef5e709592f5bcd5 (38.107.191.92) )</small>
</p>
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